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Hitzewelle - 5 coole Tipps für dich und deinen Hund

  • 27. Juni
  • 3 Min. Lesezeit

Der Sommer ist da, aber es gibt ein Problem: Dein Hund kann seinen Pelzmantel nicht einfach so ausziehen. Und selbst wenn, Temperaturen jenseits der 30 °C setzen uns allen zu. Hier kommen 5 Ideen, wie ihr die heißen Tage möglichst unbeschadet übersteht.

Labradorhündin Lara kühlt sich am liebsten in der Isar ab.
Labradorhündin Lara kühlt sich am liebsten in der Isar ab.

  1. Der frühe Vogel... Jetzt im Sommer lohnt es sich, früh aufzustehen. Nutzt die kühleren Temperaturen, solange die Sonne noch tief steht und sich die Umgebung noch nicht aufgeheizt hat. Das ist die beste Zeit für Spaziergänge. Alternativ gehen auch die Abendstunden, aber gerade an sehr heißen Tagen dauert es abends oft lange, bis es merklich abkühlt. Absolut tabu ist dagegen die Mittagszeit. In dieser Zeit hat dein Hund (und du eigentlich auch) nichts anderes zu tun, als auf der faulen Haut im Schatten zu liegen.

  2. Stay Hydrated! Wir Menschen verlieren einiges an Flüssigkeit über den Schweiß. Hunde dagegen schwitzen nicht, sondern regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich durch Hecheln. Auch dabei verdunstet Flüssigkeit, die der Hund durch ausreichendes Trinken wieder aufnehmen muss. Stelle daher sicher, dass jederzeit frisches Wasser zur Verfügung steht. Zusätzlich kannst du deinem Hund Flüssigkeit "unterjubeln", z.B. über selbstgemachtes Hunde-Eis oder wasserhaltige Snacks, wie Gurke und Wassermelone.

  3. In der Ruhe liegt die Kraft Wenn dein Hund kein Rettungs-, Assistenz- oder anderweitiger Arbeitshund ist, dann hat er an heißen Tagen einfach wirklich nichts zu tun. Hitze ist eine zusätzliche Belastung für den Kreislauf, d.h. alles, was nicht sein muss, fällt aus. Deine Aufgabe ist es, für Abkühlung und Ruhe zu sorgen. Das war's. Vernunft gehört nicht unbedingt zu den Stärken der meisten Hunde, d.h. es ist hier die Aufgabe des Menschen, den Hund vor Überlastung, Überhitzung und dem eigenen Übermut zu schützen.

  4. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort Sucht euch kühle Orte. Ganz vorne dabei sind Wälder und Grünanlagen mit vielen Bäumen. Besonders schön ist es natürlich, wenn man bei der Gelegenheit die Füße ins kalte Wasser strecken kann. Dein Hund muss nicht gleich in jedem See schwimmen und komplett untertauchen - meist genügt es vollkommen, die Pfoten abzukühlen. Zuhause kannst du deinem Hund ein kühlendes Fußbad anbieten. Dazu braucht man nicht unbedingt ein richtiges Hundeplanschbecken. Ein paar Zentimeter kaltes Wasser in der Bade- oder Duschwanne sind perfekt. Die unromantische Variante sind Tiefgaragen und Keller, aber wenn gar nichts mehr hilft, kann man sich hier wenigstens eine kurze Auszeit von der Hitze nehmen. Aber auch ein kühler Fließen- oder Steinboden kann deinem Hund ein wenig Erleichterung verschaffen.

  5. Halte die Augen offen Achte auf die Signale deines Hundes - vor allem wie stark er hechelt. Ein leicht geöffneter Mund und leichtes Hecheln sind in Ordnung. Es ist dagegen nicht normal, wenn die Zunge bis zum Boden hängt. Verwechsle auch nach hinten gezogene Lefzen nicht mit einem lachenden Gesicht. Genau wie eine zur Seite hängende oder am Ende herzförmig aufgewölbte Zunge, ist das eine Strategie, eine möglichst große Oberfläche zur Temperaturregulation zu nutzen. Es zeigt, dass dein Hund bereits ziemlich am Limit ist.

    Zwei Beispiele für starkes Hecheln: Ein natürlicher Mechanismus zur Temperaturregulation, der aber kein Dauerzustand sein sollte.

    Dauerhaftes starkes Hecheln ist außerdem wahnsinnig anstrengend. Mute es deinem Hund also nicht unnötig lange zu und hilf ihm stattdessen, sich abzukühlen.

Hoffentlich war hier etwas für euch dabei. Wenn wir noch etwas vergessen haben, schreibt es gerne in die Kommentare. Abgesehen von der Hitze hat der Sommer aber auch viele tolle Seiten und am Ende ist er dann doch schneller wieder vorbei als wir schauen können. Deswegen: Haltet durch, lasst es ruhig angehen und macht euch eine schöne Zeit!

 
 
 

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