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Echte Teamarbeit: 5 Gründe, warum wir Rally Obedience lieben

  • 10. Juni
  • 3 Min. Lesezeit

Artgerechte Auslastung ist die Grundvoraussetzung für einen zufriedenen und glücklichen Hund. Neben Spaziergängen und anderen gemeinsamen Aktivitäten bietet Hundesport eine tolle Möglichkeit zum Auspowern mit vielen positiven Nebeneffekten. Eine Sportart, die sich explizit an jedermann/frau/hund richtet, ist Rally Obedience (kurz: RO). Hier kommen 5 Gründe, warum wir bei top rope upcycling Rally Obedience lieben:


  1. Jede*r kann mitmachen

    Und das ist wörtlich zu nehmen! Beim RO sind Menschen genauso wie ihre Hunde mit und ohne Behinderung herzlich willkommen. Falls nötig, wird der Parcours auf die Bedürfnisse angepasst - alles im Reglement vorgesehen. Außerdem sind Hunde aller Größen und Rassen ebenso wie Mischlinge gerne gesehen. Papiere sind hier uninterressant. Egal, ob du mit deinem Hund noch ganz am Anfang des Trainings stehst oder ihr schon ein eingespieltes Team seid: In den verschiedenen Schwierigkeitsstufen finden alle eine passende Herausforderung. Selbst für Profis, die ihre Hunde z.B. zu Rettungshunden ausbilden oder noch in anderen Sportarten aktiv sind, ist Rally Obedience eine willkommene Auflockerung des täglichen Trainings. Bei den Beginnern und in Klasse 1 ist es übrigens erlaubt, den Hund an der Leine zu führen. Dazu eignet sich z.B. unsere handgefertigte Führleine 'Close' aus upgecyceltem Kletterseil.
  2. Der Spaß steht an erster Stelle

    Es geht beim RO darum, gemeinsam Zeit zu verbringen und dabei Spaß zu haben. Im Vordergrund steht, dass Hund und Mensch freudig miteinander arbeiten. Ein strenger Befehlston ist hier fehl am Platz. Stattdessen werden Signale mit freundlicher Stimme und/oder mit Handzeichen und Körpersprache gegeben. Die Erfahrung zeigt: Wenn die Motivation und der Spaß da sind, kommt der Erfolg (fast) von alleine.
  3. Hund und Mensch lernen etwas

    Hundesport klingt oft so, als würde nur der Hund arbeiten. Tatsächlich sind aber beide gleichermaßen gefordert. Einerseits lernt der Hund, genau auf seinen Menschen zu achten und verschiedenste Aufgaben zu meistern. Beides ist unglaublich nützlich für euren gemeinsamen Alltag. Andererseits liegt es am Menschen, die Basis dafür zu schaffen. Nur wer eindeutige Anweisungen gibt, kann auch erwarten, dass sie richtig umgesetzt werden. Das ist eine schöne Gelegenheit, die eigene Kommunikation - sowohl stimmlich als auch körpersprachlich - zu betrachten. Wenn mal etwas nicht klappt, liegt das nämlich oft nicht am Hund, sondern am Menschen. Letztendlich profitieren also beide vom gemeinsamen Training und haben dabei auch noch Spaß!
  4. Belohnen ist erwünscht

    Im Training versteht sich das eh von selbst, aber sogar auf einem RO-Turnier darf innerhalb des Parcours belohnt* werden. Je nach Hund eignet sich als Belohnung z.B. Futter, Spielzeug, Stimme, usw.. Was für euch als Team am besten funktioniert, gilt es, im Laufe des Trainings herauszufinden. Insgesamt zeigt der Umgang mit diesem Thema, wie wichtig das freudige und positive Miteinander in diesem Sport ist.
    * Für Turniere gibt es diesbezüglich Einschränkungen, die bei Interesse im offiziellen Reglement nachgelesen werden können.
  5. Das Hund-Mensch-Team wächst zusammen

Zu guter Letzt kommt der wahrscheinlich beste Effekt, den RO haben kann. Durch die verschiedenen kleinen Aufgaben, die Hund und Mensch gemeinsam bewältigen, entstehen viele Erfolgserlebnisse. Das macht Spaß und stärkt die Bindung. Der Hund lernt außerdem, dass es sich lohnt, mit seinem Menschen zusammen zu arbeiten. Es entsteht die Erwartung, dass der Mensch spannende Aufgaben und tolle Belohnungen zu bieten hat. So verschiebt sich der Fokus des Hundes mehr und mehr auf seinen Teampartner 'Mensch'.

Klingt cool, oder? Wenn wir dich mit unserer Begeisterung für RO angesteckt haben, erkundige dich doch gleich mal, ob der Sport in einem Verein oder Hundeschule in deiner Nähe angeboten wird. Außerdem findest du auf der Seite des vdh weitere Infos sowie das deutsche Reglement.

 
 
 

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